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Team Pure Lebenslust in Sydney..
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WHEN WILL I, WILL I BE FAMOUS...
3. Juni 2004, 16 Uhr Ankunft Sydney Airport. Als wir durch die „Immigration“ gehen und trotz falsch ausgefüllter Immigration Card den Zoll passieren dürfen, erahnen wir nicht einmal im Ent¬ferntesten, was uns noch am heutigen Abend bevorsteht.
Nach kurzem Einchecken im Hotel, machen wir uns auf den Weg, die City zu erkunden! Es gibt viel zu tun. Jane, unser Touri-Guide für die nächsten zehn Tage, hat einen straffen Zeitplan.
Erster Stopp: Circular Quay. Nach den ersten überwältigenden Eindrücken der fantastischen Skyline Sydneys sind wir reif für einen Drink. Und wo könnte man Sightseeing und Relaxing besser miteinander kombinieren als in der „Bridge Bar“ hoch über den Dächern der Stadt?
Schon als wir die Bar betreten, lächelt uns ein dunkelhaariger Mann unbeholfen aber charmant an. Auf der Suche nach dem ultimativen Platz erblicken wir einen Tisch, der uns die Entschei¬dung leicht macht: ein Traumausblick auf sämtliche Wahrzeichen Sydneys - die Harbour Bridge, das Operahouse, Circular Quay, etc. - zieht uns ungeteilt in seinen Bann.
Als wir uns endlich beruhigt und an den Ausblick gewöhnt hatten, kommt der nett lächelnde dunkelhaarige Unbekannte erneut auf uns zu. Auf die Frage hin, wie es uns denn so geht, antworten wir im Chor: „Großartig!“
Nachdem er uns netterweise zu der ersten Runde Drinks an diesem Abend eingeladen hat, kommen wir ins Gespräch. Greg, 29 Jahre alt, leger gekleidet, wartet auf seinen Kumpel James, mit dem er zusammen ein neues Projekt plant, erzählt er uns.
Wir drei, von Natur aus neugierig, haken nach. „Auf welchem Gebiet denn?“, wollen wir wissen. Schnell stellt sich heraus, Greg ist Musikproduzent, war bereits für den MUSIC-OZ AWARD in der Kategorie „Best Song R’n’B“ nominiert und kann zwei Number Ten Hits auf Sydneys' Radio¬station NOVA 96.9 vorweisen.
Wir sind beeindruckt, doch auch er ist sehr interessiert an unserer Geschichte. Kaum haben wir die übliche Frage, ob wir Geschwister seien, verneint, geht es ans Eingemachte. Nachdem er unsere komplette Zusammenfassung zum Thema „World of Pleasure Tour“ gehört hat, ist er schier sprachlos: "I can't believe it, what's going on?", wiederholt er im Drei-Sekunden-Takt.
Etliche Drinks später - James ist bereits eingetroffen - haben wir zusammen den ultimativen Plan. "Let's do a song together!", fordern uns Greg und James im Einklang auf. Ein Song über uns, die Tour, was wir erlebt haben und noch erleben werden...
Klingt unglaublich, aber noch an diesem Abend setzt sich Jane hin, die sich von Zeit zu Zeit ohnehin als "Songwriter" versucht, und schreibt erste Zeilen des „World of Pleasure“ - Songs. Zusammen mit Greg und James besprechen wir am nächsten Tag beim Lunch, was wir uns vorstellen und was sie sich wünschen und schnell stellt sich heraus, dass wir die gleiche Idee verfolgen.
Nur zwei Tage später kriegen wir einen Anruf von Greg: "Listen girls, we're ready to record!"
Der vierte Tag unseres Aufenthalts in Sydney, ist kein ganz normaler Tag. Nach dem Frühstück von Greg per Auto eingesammelt, fahren wir in James' Homestudio: komplett ausgerüstet mit allem, was man zum Musikmachen braucht, spielen uns Greg und James ihren "Funky - R’n’B - Popsong" vor. Wir sind begeistert und fangen sofort an zu proben.
Die Tatsache, dass wir alle drei keine Profis sind, stört die Jungs nicht. Hier geht es um die Sa¬che an sich, der Fun steht an vorderster Stelle. Mit genügend Pausen versehen, dauert die gesamte Aufnahme etwa sechs Stunden; wir singen uns die Seele aus dem Leib, während James die Regler schiebt und Greg uns mit der Camel-Cam filmt.
Schon während dessen wird uns allen bewusst, was für eine geile Erinnerung wir hier grad fabrizie¬ren. Unglaublich!
Nach Beendigung der Aufnahme gibt uns Greg erneut einen "Lift Home" und sagt, dass er keine Zeit verschwenden will und sofort zurück ins Studio fährt: die Postproduktion steht nun an. Wir haben unseren Teil der "Arbeit" getan, nun heißt es warten auf das Ergebnis! Drei schlaflose Nächte später treffen wir uns feierlich in gleicher Besetzung, um die Uraufführung unseres Songs gemeinsam zu zelebrieren.
Uns reißt es glatt vom Hocker als wir das Resultat hören, kein Auge bleibt trocken vor Freude und Lachen.
Dank Greg und James hat World of Pleasure nun ein akustisches Gesicht!
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