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Operation Physikum
 
Ein Erfahrungsbericht -
Genaugenommen bin ich kein Paradebeispiel für eine Medizinstudentin, die das Physikum, also die erste der (zu diesem Zeitpunkt noch) vier staatlichen Prüfungen, vor sich hat. Meine Medizinerkarriere begann erst einmal mit einer frustrierenden Aneinanderreihung von nichtbestandenen Testaten und Klausuren, im Schnitt habe ich wahrscheinlich mehr als 2/3 aller Prüfungen zwei-, wenn nicht sogar dreimal abgelegt. Tja, mitnehmen was geht, heißt meine Devise.
Mein wenig vorbildliches Lernverhalten führt dazu, dass mir die Zulassung zum Physikum verwehrt bleibt: da ich nach vier Semestern meine Scheinchen noch nicht beisammen habe, verbringe ich also den Beginn meines fünftes Semester damit, mich von morgens bis abends in die Bibliothek zu setzen und meine Biochemie- und Physiologie-Bücher so zu durchforsten, dass man es sogar als „Studieren“ bezeichnen kann. Ich bin erstaunt, als ich feststelle, dass das Auswendiglernen von Stoffwechsel-kreisläufen sogar zu etwas nütze sein kann. In Woche 2 vor der Biochemie-Nachklausur bin ich in so einem ekstatischem Lerneifer, dass mir ein Fach, dass ich anfangs so gehasst habe, dass der Anblick eines Lehrbuchs allein schon ausreichte, um bei mir Brechreiz auszulösen, Spaß macht. Das Geheimnis dahinter ist eigentlich ganz leicht verständlich: wenn man sich lange genug mit einer Sache beschäftigt – ob freiwillig oder nicht – kann man gar nicht anders, als sich dafür zu interessieren. Und damit meine ich wirklich für alles. Ausprobieren!

Die Klausuren bestehe ich sogar mit gutem Ergebnis und in der Zwischenzeit ist die Hauptunibibliothek mein zweites Zuhause geworden. Wenn ich nicht gerade verbotenerweise „Internetrecherchen“ betreibe, sitze ich neben der faröischen, dänischen und niederländischen Literatur und schwelge so innig in meinen Büchern, wie ich es in meiner bisherigen Studentenlaufbahn nicht einmal ansatzweise getan habe. Offenbar ist der Leidensdruck groß genug: der Gedanke, als vertrottelte Dauerstudentin im 20.Semester zu enden (12 habe ich regulär ohnehin), lässt mich zur Höchstform auflaufen. Mein Lernglück wird nur hin und wieder von den eifrigen germanistischen Tischnachbarn getrübt, die manchmal dermaßen gewaltsam auf ihren Laptop einhacken, dass man glauben könnte, sie wollten ihn zerlegen. Der Drang, ihnen den Stecker zu ziehen oder ihnen meinen Anatomieatlas um die Ohren zu schlagen wird manchmal fast übermächtig (Ohropax? Nein danke!). Meine Lernzeit erstreckt sich – die beiden Nachklausuren miteingerechnet – auf etwa ein halbes Jahr, ein vielfaches der Zeit, mit der ein Mediziner in der Mindeststudienzeit für das Physikum rechnen kann (etwa 6-7 Wochen).

Allerdings ist eine ordentliche Schnellbleiche bei guten Vorkenntnissen auch nicht zu verachten: der fleißige Student, der während des Semesters gleich im Anschluss an die Vorlesungen erst mal nach Hause rennt um den Stoff zu wiederholen, hat durchaus Chancen, das Wissen von zwei Jahren in zwei Wochen zu stecken . Vorausgesetzt, er beschäftigt sich ausschließlich mit den Multiple-Choice-Fragen aus dem Gegenstandskatalog, wegen derer wir Medizinstudenten vom Rest der Studentenschaft als stupide Auswendiglerner belächelt werden. Im Zweifelsfall gilt sowieso: Calcium, Makrophagen oder Antwort D ist (fast) immer richtig.

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